Der Viechtacher Bayerwaldbote berichtete am Mittwoch den 21. Juli 1999
Gemeinsame Aktion von Wald-Verein, Feuerwehr und Bergwacht
Neues Kreuz am Mühlriegel
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Erst
gut drei Monate ist es her, dass das Gipfelkreuz auf dem 1080 m hohen Mühlriegel
umstürzte. Seit Samstag 17. Juli 1999 ziert ein neues, zehn Meter hohes
Kreuz den Arnbrucker Hausberg. |
Die Wald-Vereinssektion, die Feuerwehr und die
Bergwacht stellten es gemeinsam auf. Am Fest Mariä Himmelfahrt am 15. August
wird es Pfarrer Josef Maier zu Beginn der traditionellen Bergmesse segnen.
Reiner Zufall, es ist genau die 20. Bergmesse.
Das 1968 errichtete Gipfelkreuz war im Spätwinter zusammengebrochen. Es
dauerte nicht lange bis sich unter der Regie der Arnbrucker
Wald-Vereinssektion tatkräftige Männer zusammenschlossen um ein neues Kreuz
aufzurichten.
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Sektionsvorsitzender Heinrich Höcherl und sein Stellvertreter Michael Vogl fanden hervorragende Unterstützung. Das neue Kreuz fertigte Otto Müller aus widerstandsfähigem Douglasienholz, Oskar Bauer besorgte Schrauben und Spannseile und Josef Hirtreiter goss den Betonsockel. Der ‚Kagerbauer’ Josef Achatz transportierte es mit seinem Fuhrwerk hinauf. Zum Aufrichten am vergangenen Samstag waren fast 40 Männer gekommen. Ehrensache für Feuerwehr, Bergwacht und Wald-Verein. Fachmännisch wurde das Kreuz mit ‚Schwaiberl’ hochgestemmt, mit Seilen gehalten und schließlich festgeschraubt und verankert.
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Da kam Freude auf – auch bei Pfarrer Josef Maier und Bürgermeister Hermann Brandl, die mit dabei waren und allen Helfern herzlich dankten. Bei Bier und einer Leberkäsbrotzeit (gestiftet von Reinhold Schoierer) saß die Mannschaft noch eine Weile gemütlich beisammen. Und die Älteren unter ihnen, die schon 1968 dabei waren , als das letzte Kreuz aufgerichtet wurde, wussten einiges zu erzählen.
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